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Es gibt keine ökonomische Begründung für eine nach Empfängern differenzierte Erbschafts- und Schenkungssteuer!

Daß die Schenkung bzw. Vererbung seitens eines kinderlosen, unverheirateten Erblassers/in zugunsten eines "nicht-eigenen" (beisp. mittellosen, aber motivierten und intelligenten) Kindes von fremden Nachbarn einem wesentlich höheren Steuersatz unterliegt(und einem Freibetrag von nur rd. 5.000 Euro)im Verhältnis zu dem Steuersatz bei Vererbung oder Schenkung an sein eigens (bspw. erwachsenes Kind - bei einem Freibetrag von rd. 200.000 Euro)ist (insb. moralisch)diskriminierend,i.e.S. "fremdenfeindlich" und auch kein besonderer Schutz der Familie.
Es wird verzerrend und diskriminierend in das Eigentumsrecht des Erblassers eingegriffen!

Kinderlosen Erblasser werden in den Konsum getrieben, wenn sie nicht bereit sind,im Falle einer Schenkung oder Vererbung an ausgewählte Personen, einen Großteil des von ihnen erarbeiteten, versteuerten und gesparten Einkommens an den Fiskus zu verlieren?
Die Diskriminierung erfolgt dabei nicht nur zwischen den Erben und zwischen den Erblassern, sondern auch zwischen armen und reichen Erblassern (wenn letztere den Weg über eine Stiftung gehen können).

Wenn überhaupt der Schenkungs- und Erbfall einen besonderen Steuergrund darstellen, dann sollten die Steuersätze nicht vom Status des Erben/Beschenken abhängen, sondern von ihrem Einkommen oder Vermögen.
Freibeträge sollten ebenfalls nicht vom Status des Erben, d.h. nicht von der biologischen oder rechtlichen Beziehung zum Erblasser abhängen.
Oder?

W. Fuhrmann

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